Case Study - Zweikomponentensysteme

Verdopplung der Produktionsleistung – ohne zweite Anlage
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Ausgangssituation

Ein Unternehmen aus der Chemiebranche produziert im White-Label-Auftrag für einen Großkonzern zweikomponentige Produkte in PE-Folie. Die bestehende Vermee-2K-Anlage arbeitete zuverlässig – aber die Nachfrage wuchs schneller als die Anlage mithalten konnte. Der Engpass lag nicht im Befüllen, sondern in der Siegelgeschwindigkeit: Bei 25 Packungen pro Minute (ppm) war das Limit erreicht.

Eine zweite Anlage schien die naheliegende Lösung. Doch der verfügbare Hallenboden ließ das nicht zu.

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Herausforderung

Die Siegelgeschwindigkeit ließ sich nicht einfach erhöhen. Mit zunehmender Geschwindigkeit begann die PE-Folie zu flattern – die Siegelnaht wurde ungleichmäßig, der Ausschuss stieg. Das Problem war kein mechanisches Versagen, sondern ein Zusammenspiel aus Folienspannung, Temperaturführung und Taktrate, das bei höheren Geschwindigkeiten instabil wurde.
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Lösung

Vermee analysierte das Siegelverhalten und optimierte die Siegeleinheit gezielt für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb. Im Fokus standen drei Stellschrauben: Das Temperaturprofil der Siegelbacken wurde so angepasst, dass eine gleichmäßige Wärmeübertragung auch bei kürzerer Kontaktzeit sichergestellt ist. Die Folienführung wurde überarbeitet, um Flattern zuverlässig zu eliminieren. Und die Taktsteuerung sorgt nun für eine synchronisierte Übergabe zwischen Befüllung und Siegelung.
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Ergebnis

Dieselbe Anlage erreichte stabile 50 Packungen pro Minute – ohne Qualitätsverlust bei der Siegelnaht.

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